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Hermann Aschwer
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Sport-Abenteuer in Österreich: Ironman Klagenfurt, Tour Trans Austria und Tour de Tirol Drucken E-Mail
Aschwer im Ziel des KaisermarathonsAmeke, 20. Oktober 2008. Die weit mehr als 100 eindrucksvollen Fotos auf seinem Computer sind unter dem Namen „Sportabenteuer“ abgelegt. Und das war es tatsächlich, was Hermann Aschwer in diesem Sommer in Österreich erlebte: Zuerst der Ironman Klagenfurt, dann auf dem Rad die „Tour-Trans-Austria“, als kurzer Zwischenstopp ein Halbmarathon und schließlich zu Fuß die „Tour de Tirol“.
Fast den ganzen Sommer hat Hermann Aschwer in Österreich verbracht. „Und so wie dieses Mal, habe ich Österreich noch nie erlebt“, war das Ameker Triathlon-Urgestein begeistert. „Am Himmel die Sonne, auf den Gipfeln der Schnee und im Tal das bunte Laub - eine traumhafte Landschaft, wie im Film.“ Aschwer vollbrachte in seinen Österreich-Ferien größte Ausdauer-Leistungen, trotzdem standen immer der Spaß und das Wohlfühlen im Vordergrund.
Bereits zum zehnten Mal beendete der 61-Jährige Triathlet Mitte Juli den Ironman Austria in Klagenfurt. Der Dreikampf über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen fand in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Aschwer ist einer von zwei Startern, die in jedem Jahr dabei waren. Und auch seine Leistung konnte sich sehen lassen: Nach 10:57:45 Stunden kam er auf Platz 951 der fast 2500 Starter ins Ziel. „Genau so schnell wie bei meinem Debüt vor 23 Jahren“, freut sich Aschwer.
Streckenplan Tour TransalpIn seiner Altersklasse über 60 Jahren landete er auf Rang vier. Die Qualifikation für den Ironman auf Hawaii verpasste er nur um 42 Sekunden. Aber das war für Aschwer kein Problem. „Ich war jetzt schon neun Mal auf Hawaii, drei Mal als Starter. Ich fliege eh nicht mehr so gern.“ Über 50 Flüge nach Amerika oder Neuseeland hat Aschwer in seinem Leben schon gemacht, jetzt will Deutschlands erfolgreichster Triathlonbuch-Autor ruhiger werden. Zeiten, Erfolge, große Weltreisen - das alles steht für den Ameker nicht mehr im Vordergrund. Sein Ziele sind stattdessen: Spaß, Wohlfühlen, Leute treffen, Sportabenteuer erleben.
Sportabenteuer, das ist wahrlich die richtige Bezeichung für das, was Aschwer nach kurzem Heimaturlaub dann im September und Oktober erlebte. Zusammen mit Ehefrau Sieglinde war Aschwer mit dem Wohnmobil und auf dem Rad in Österreich unterwegs. Vom 14. bis zum 20. September startete der Ameker mit seinem 73-jährigen Freund Ludwig Amarell als ältestes Duo bei der Tour Trans-Austria. Sieben Etappen, über 760 Kilometer, 15 Pässe und mehr als 15.000 Höhenmeter - nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rennrad. Auch wenn das "AA Ausdauerteam 134" in der Zeitwertung nicht schlecht lag, genoss Aschwer vor allem die Umgebung.
Nachdem an einem Renntag die Strecke über den Großglockner wegen Schneefalls gesperrt war, fuhr Aschwer den höchsten Pass der Tour einfach selbst eine Woche später - gleich zwei Mal. An einem Tag der Tour riss Aschwer die Kette und der Materialwagen war nicht aufzufinden. „Deshalb hab ich zu Fuß drei Radgeschäfte abgeklappert. Bis ich eine neue Kette hatte, waren drei Stunden verloren. Bis zum Zielschluss musste ich dann ganz schön reintreten“, sagt er im Rückblick mit einem Schmunzeln. Streckenplan Tour Transalp Nach Ende der Tour gönnte sich Aschwer 14 ruhige Tage mit seiner Frau, nur unterbrochen von einem Halbmarathon am Wörthersee. „Obwohl ich zwei Wochen keinen Laufschritt gemacht hatte, brauchte ich nur 1:35 Stunden. Das zeigt, wie wichtig Regeneration und Entspannung sind“, so Aschwer.
Doch damit nicht genug. Vom 10. bis 12. Oktober bestritt Aschwer die Tour de Tirol, eine dreitägige Laufveranstaltung. Am ersten Tag ein angeblich flacher 10 Kilometer-Lauf mit 200 Höhenmetern, am zweiten Tag der Kaisermarathon mit rund 2000 Höhenmetern und gleich am Tag darauf ein Halbmarathon. „Ich hatte seit 25 Jahren keinen Muskelkater mehr, aber dort hatte ich welchen. Der Halbmarathon war hart, schlimmer als ein Ironman“, so Aschwer. Teile des Kaisermarathons musste Aschwer gehen, trotzdem kam er in der Gesamtwertung im vorderen Mittelfeld ins Ziel. Sieger war der mehrfache Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt, der auch einige Kenianer hinter sich ließ.
Jetzt ist Hermann Aschwer wieder zu Hause und genießt Herbst und Winter. Lediglich zwei bis drei Mal in der Woche trainiert Aschwer in der kalten Jahreszeit, dazwischen schreibt er für Laufzeitschriften. Vielleicht erscheint im nächsten Jahr erneut ein Buch. Wichtig ist dem 61-Jährigen, dass sein Leben stressfrei bleibt - seit Jahren muss Aschwer wegen eines Ohrenleidens regelmäßig in die Klinik. Deshalb bestreitet er seine Wettkämpfe im Wohlfühlbereich, selten steigt der Puls über 145 Schläge. Das empfiehlt Aschwer auch allen anderen Sportlern: „Training ist nicht immer nur Qual und Schweiß“, weiß der Triathlet, der im nächsten Jahr erneut ein Sportabenteuer erleben will. Daniel Drepper
 
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