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Hermann Aschwer
Triathlon-Bücher

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Herzlich willkommen auf meiner neuen Homepage. Hier gibt es alles wichtige über mich sowie meine Triathlon-Bücher zu lesen. Viel Spaß beim Surfen. Euer Hermann
 
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Aschwer museumsreif Drucken E-Mail
Ameke, 10. Juni 2007. Jetzt ist es offiziell:
Als „Urgestein“ des Triathlons wird Hermann Aschwer eine Ausstellungsvitrine im Deutschen Sport- und Olympia-Museum in Köln gewidmet.

Seit dem 20. Juni 2007 werden dort u. a. seine „historischen Stücke“ präsentiert. Der Westfälische Anzeiger war bei der Eröffnungsfeier dabei. Der WA und die Laudatoren Georg Kroeger und Carmen Himmerich über das „Triathlon-Urgestein“ Hermann Aschwer:

KÖLN/DRENSTEINFURT. „Was macht Dein Vater eigentlich?“ Diese Frage haben Carmen und ihre Schwester Sandra als Kinder oft zu hören bekommen. Damals, 1985, hatte ihr Vater, Dr. Hermann Aschwer, am Ironman auf Hawaii teilgenommen. Über 20 Jahre später stellt dem Triathleten aus Ameke niemand mehr diese Frage. Dass Triathlon einen solchen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad erreicht hat, dazu hat Hermann Aschwer wesentlich beigetragen - mit allein 16 Buchveröffentlichungen. Grund genug, dem Urgestein des Triathlon im Deutschen Sport- und Olympia-Museum in Köln eine Vitrine zu widmen. Gestern wurde sie eingeweiht.

Das passt: In Spinden sind Dinge untergebracht, die mit den Erfolgen der Sportler zu tun haben. Doch in der Abteilung des Museums zählen nicht nur sportliche Auszeichnungen, vielmehr werden laut Museumsleiter Dr. Christian Wacker „die Menschen dargestellt, die sich weit darüber hinaus um den Sport verdient gemacht haben, weil sie andere zum Mitmachen begeistert oder Jugendarbeit geleistet haben“. Hermann Aschwers Laufschuhe, sein Ironman und einige seiner Bücher befinden sich nun zwischen Wimbledon-Sieger Boris Becker, Fecht-Olympiasiegerin Anja Fichtel und Handball-Legende Jo Deckarm.

„Eine große Ehre für mich“

„Eine große Ehre für mich, aber auch für den Triathlonsport“, sagte der 60-Jährige. Sein Dank galt der Familie, die die sportliche Leidenschaft mitgetragen habe. Freund und Laudator Professor Georg Kroeger hatte Hermann Aschwer kennengelernt, kurz nachdem in Deutschland erstmals über den Ironman auf Hawaii berichtet wurde. „Damals wurden die Teilnehmer als Verrückte bezeichnet“, erinnerte sich Kroeger, und die Menschen haben angesichts der „menschlichen Wracks“, die sich über die Ziellinie schleppten, den Kopf geschüttelt. Dann sei Kroeger in den Genuss des ersten Buches „Mein Abenteuer Hawaii-Triathlon“ von Hermann Aschwer gekommen. „Da wusste ich, dass auch ich das schaffen kann“, beschrieb Kroeger seine Gefühle. So wie ihm ging es nach der Lektüre vielen. Eine Bewegung nahm ihren Anfang.

Mit Büchern half Aschwer allen, die keinen Ratgeber an ihrer Seite hatten, vermittelte Tipps und Tricks und machte sich mit seiner motivierenden Art einen Namen. „Für mich galt immer, dass nicht der Sieg wichtig ist, sondern der Erfolg. Und den haben alle, die das Ziel erreichen.“ Zudem appelliert er an alle Sportler, ihr Umfeld einzubinden: „Familie und Beruf sollten nicht unter dem Sport leiden.“ Dass der Ameker gerade in diesem Punkt Vorbild sei, betonte Kroeger: „Während ich mir für meinen Triathlon eine berufliche Auszeit nahm, arbeitete Hermann als Lehrer, kümmerte sich um seine Familie, baute ein Haus, schrieb mit 50 Jahren eine Doktorarbeit sowie ein Buch nach dem anderen.“

Dass es Aschwer gelungen ist, alles unter einen Hut zu bekommen, bestätigten Familie, Freunde und Sportkollegen gerne. Tochter Carmen Himmerich erinnerte sich mit einem Schuss Humor an das etwas andere Leben ihrer Familie - „Müsli und Vollkornbrot statt Pommes und ab und zu mal ein Kamerateam im Haus“ - aber sie selbst habe sich gerne anstecken lassen von der Sportlichkeit ihres Vaters. Sie sprach aus, was alle dachten: „Ich bin stolz auf dich.“ mar/Westfälischer Anzeiger vom 21. Juni 2007



Laudationen anlässlich der Aufnahme von Dr. Hermann Aschwer im Deutschen Sportmuseum

Man geht kaum fehl in der Annahme, wenn man

  • extreme Handlungen auf Eitelkeit,
  • mittelmäßige auf Gewöhnung und
  • kleinliche auf Angst zurückführt.
Friedrich Nietzsche

Im Wesentlichen hat er Recht – aber nicht bei Hermann. Denn ich habe selten einen uneitleren Menschen in meinem Leben kennen gelernt als Hermann.

Aber die Frage bleibt: Was treibt Dich an?

Lieber Hermann, Du würdest jetzt antworten: „lieber einen unerklärlichen Erfolg, als ein wohlanalysiertes Scheitern“.

Oder Du wirst sagen: „nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht – sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig“.......

Nun der Reihe nach:
Die Historie dieser doch jungen Sportart ist hinlänglich bekannt. Wenn man bedenkt, dass das Geburtsjahr 1978 war. Denn die Ausgangslage war, wer wohl der bessere Sportler sei – der Schwimmer, der Radfahrer oder der Läufer. Bis heute gibt es keine klare Antwort darauf. Da die Amerikaner immer für das Spektakuläre zu haben sind, wurde natürlich dieses Spektakel zu einem Medienereignis erster Güte. Übrigens der erste Sieger – Gordon Haller – benötigte knapp 12 Stunden.

Erst 1982 wurden wir hier in Deutschland mit dem in der Zwischenzeit in Amerika bekannten Sport konfrontiert –und zwar im Rahmen eines Berichtes der Sportschau in der ARD.

Die Kommentare waren eindeutig: „hier sind Verrückte unterwegs“. Unmenschliche, fast abartige Strapazen – das war noch gelinde ausgedrückt, unterfüttert mit kaum zu überbietender Dramatik. Man sah kollabierende, über die Ziellinie kriechende menschliche Wracks.

Ich erinnere noch den Moment meines Erschreckens, aber auch an meine Begeisterung darüber, dass so eine Distanz dennoch menschenmöglich war.

Es entstand unmittelbar danach eine Bewegung von „Sportabenteurern“, wobei die Hochburg – sicher nicht zuletzt durch die Sporthochschule - sich in Köln etablierte.

1985 lass ich dann in der Zeitung, dass ein Hermann Aschwer, als einer der ersten Deutschen, erfolgreich in Hawaii teilgenommen hat und sich somit IRONMAN nennen durfte. Ein Zufall hat uns dann bei einem gemeinsamen Radtraining auf Mallorca zusammen geführt. Und Hermann erschien mir nicht als der Übermensch, sondern als völlig normal.

Unmittelbar nach dieser Begegnung hat er mir sein Buch „Mein Abenteuer Hawaii“ geschenkt. Ich erinnere mich noch genau, dass ich dieses Buch innerhalb einer Nacht mit großer Spannung durchgelesen habe. Hermann hat mir sozusagen den Mut gemacht und den Weg bereitet für meine Qualifikation in Roth für den IRONMAN auf Hawaii.

Alles, was Hermann bildlich beschrieben hat, habe ich auch persönlich erlebt. Wir haben uns weiter angefreundet und bei der Vertiefung dieser Freundschaft konnte ich dann feststellen, dass Hermann überhaupt nicht der allgemeinen „Norm“ entspricht.

Denn wie ist es möglich, dass Hermann einen so zeitraubenden Sport betreibt, unterdessen ein eigenes Haus baut, eine Familie mit drei Frauen, Sieglinde, Sandra und Carmen versorgt und verwöhnt, Bücher schreibt und – man höre und staune – auch noch voll im Berufsleben stand. Nicht genug, er „baut“ auch noch seinen Doktor. Herman war sicherlich einer der ältesten Doktorranden – wurde sogar von der Universität Dortmund für die beste Doktorarbeit ausgezeichnet.

Dies alles sage ich auf dem Hintergrund, dass ich für meine Hawaii-Abenteuer beruflich eine Auszeit genommen habe. Zeit ist doch demokratisch, weil jeder Mensch nur über 24 Stunden eines Tages verfügen kann. Deswegen habe ich dieses „Hermann-Phänomen“ zu entschlüsseln, zu enträtseln versucht. Man kommt eigentlich nur zu einer Auflösung, wenn man sich mit der Persönlichkeitsstruktur Hermanns befasst.

DIE DREI scheint wohl Deine Schicksalszahl zu sein. Nicht nur – wie ich schon erwähnte – 3 Frauen, sondern inzwischen auch 3 Enkelkinder. Übrigens hat die 3 in den Grundordnungen der Menschen immer einer entscheidende Rolle gespielt. Triadische Ordnungssysteme hatten zu allen Zeiten in allen Kulturen eine – man kann fast sagen mystische – Bedeutung. Und dies über die ägyptische, über die griechische Antike, über das Christentum (Leib- Seele- Geist) hin zur heutigen Zeit.

Selbst Platon hat sich mit dem Trialismus philosophisch auseinandergesetzt. Er sprach über die dreiteilige Persönlichkeit Epithymia (Begierde) – Thymos (Wille) – Logisticon (Vernunft).

Aristoteles hat dies weiter geführt und bestätigt. Pestalozzi sprach von „Herz, Hand und Kopf“, Schopenhauer von „Trieb, Wille, Vorstellung“ und heute wissen wir aus der Hirnforschung, dass tatsächlich diese 3 Faktoren in den unterschiedlichen Hirnregionen (Stammhirn- Zwischenhirn- Großhirn) vorhanden sind. Wir sprechen heute von der „sozialen Komponente, der emotionalen Komponente und der rationalen Komponente“.

Tatsache ist, dass bei den Menschen genetisch unterschiedliche Ausprägungen existieren. Nur bei einer Minderheit scheinen alle drei Bereiche gleich ausgebildet zu sein.

Erst jetzt können wir verstehen, dass Hermann alle Dinge des Lebens ganzheitlich betrachten kann. Nach seinem Motto: „Alles ist mit Allem verwoben und vernetzt“ – insofern ist der Triathlon geradezu idealtypisch für Hermann.

Du, lieber Hermann, hast eben die Fähigkeit Dinge zu planen, den Willen es durchzusetzen –aber immer unter Beteiligung von Menschen. Du bist also kein Phantast – auch nicht der unverbesserliche Optimist, der sogenannte „Gutmensch“ – sondern aus meiner Sicht ein positiv denkender und handelnder Realist. Denn bevor Du etwas in Angriff nimmst, entwickelst Du einen Vernunfts-Pessimismus (worse case), aber wenn Du Dich entschieden hast, dann entwickelst Du einen Handlungsoptimismus.

Erst wenn man sich selbst erkennt, erkennt man die anderen Menschen. „Nosce de Ipsum“ – erkenne Dich selbst. Dies ist der Schlüssel zur besseren Menschenkenntnis. Und Du bist ein excellenter Menschenkenner.

Dies ist der Hauptgrund, weshalb Deine Projekte immer Erfolg haben. Und gerade der Triathlon-Sport in seiner Besonderheit ist nur möglich, bei einer ganzheitlichen Betrachtung.

Nur die Frage, was Du persönlich davon hast, ist immer noch nicht beantwortet. Aber ich vermute, Du lebst den reziproken Altruismus. Das bedeutet: ich gebe und ich erwarte auch etwas zurück. Du gibst vielen, vielen Sportlern Hilfestellung, Orientierung und Freude.

Belohnt wirst Du durch die Resonanzen. Tausende von Briefen, Faxen und E-Mails mit Dankesbekundungen erreichen Dich. Erstaunlich dabei ist, dass die Schreiber dieser Dankesbriefe sich sehr oft dazu äußern, wie sehr Deine Buchdarstellungen zutrafen und sich auch sehr positiv auf deren berufliche Karriere und das weitere Leben auswirken. Also erfüllst Du auch eine gesellschaftlich relevante Funktion.

Nebenbei bemerkt: es gibt kaum eine Sportart mit einem höheren Akademikeranteil als der Triathlon.

Du hast über die Grenzen hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad – zum Beispiel in den USA bist Du als Henry Ash bekannt – aus Österreich hat Dir selbst der Kärntner Landeshauptmann (Ministerpräsident) Präsente zum Geburtstag überreichen lassen. Dies verbunden mit der Bitte, Dich so oft wie möglich in seinem Bundesland aufzuhalten um „die Massen sportlich zu bewegen“. Mit anderen Worten: Du hast den Tourismus rund um den Faaker See bedeutend angekurbelt.

Zum Schluss möchte ich noch neben „Herz, Hand und Hirn“ eine vierte Dimension hinzufügen. Du bist ein ausgezeichneter Pädagoge. Deine Schüler haben Dich geliebt, Du hast sehr wohl unterschieden zwischen „Kann-Soll-Muss-Normen“.

Dein Credo: Du kannst Triathlon betreiben, ich helfe Dir dabei, Du sollst die Erfahrungen anderer immer im Auge haben.

Aber wenn Du Dich für Hawaii entscheidest, dann musst Du Dich dafür bei einem der weltweiten Rennen qualifizieren.

Ich persönlich bin Dir zutiefst dankbar. Immer warst Du uns – den Triathleten – ein Stück voraus. Während wir noch planten hast Du es schon gemacht.

Ich wünsche allen Sportarten einen Menschen wie Dich. Der welche Disziplin auch immer populär macht und als Vorbild dient. Du bist der beste Botschafter des Triathlon-Sports. Denn nicht zuletzt ist es u.a. auch Dein Verdienst, dass dieser Sport die Menschen fasziniert.

Wir brauchen nur in der nächsten Woche nach Frankfurt zu schauen, wo weit mehr als Hunderttausend Zuschauer begeistert den Triathleten zujubeln werden. Du gehörst zu Recht in die Vitrine!!!

Ich möchte enden mit dem Zauberwort ALOHA. Dies ist für die Hawaiianer der Inbegriff für Lebenslust und Lebensfreude. „Aloha“ heißt auch: „den Tanz des Lebens tanzen – das natürliche Chaos des Lebens mit Gelassenheit annehmen“. Prof. Georg Kroeger, 1. Kölner IRONMAN Hawaii 1987/1988/1989



„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert", zitierte Oscar Wilde.

Ich reflektiere, dass meine Kindheit mit einem eisernen Vater zu verbringen, außergewöhnlich war. Zu meiner Kindheit in den 80er Jahren war der Sport Triathlon noch neu und recht unbekannt, Freunde und Bekannte fragten immer wieder: Was ist das, was dein Vater macht, irgendetwas mit schwimmen und laufen? Da dieser Sport erst Mitte der 70er Jahre von den Amerikanern „wieder erfunden“ wurde, nachdem sich die Franzosen schon in den 20er Jahren kleine Rennen, die sie „Les trois sports“ nannten, veranstalteten, war diese Unwissenheit meiner Freunde nichts Ungewöhnliches. Der Ironman Hawaii wurde dann in 1978 eingeführt, und seit den 80er Jahren hatte sich der Triathlon langsam als Breitensport etabliert.

Es waren damals nur die kleinen Dinge im Leben, die mich und meine Schwester von den anderen Kindern unterschieden haben. Sportlich waren wir immer, das versteht sich von selbst. Mehrmals wöchentlich ging es zum Leichtathletik-Training, zusätzlich wurden regelmäßig einige Kilometer gelaufen, das war alles noch recht „normal“. Nur während sich die anderen Kinder in der Pommesbude ihre Würstchen haben schmecken lassen, gab es bei Aschwers Vollkornnudeln, Müsli, Brottrunk und pfundweise Salat, was meine Freundinnen oft zum schmunzeln gebracht hatte.

Ebenfalls erstaunte es Kinder bei uns im Ort, wenn mal wieder ein Fernsehteam angerollt kam. Wieder wurde die ganze Familie in Vaters außergewöhnlichen Sport einbezogen. Nicht nur dass mein Vater neben dem Kamerateam herradelte, für meine Mutter bedeutete es, in der Küche Sportlernahrung zu präsentieren und den Vollkornkuchen mehrmals im korrekten Winkel in den Ofen zu schieben. Dann hieß es auch noch vom Fernsehteam: jetzt kommt noch eine Szene „Sport und Familie“. Für meine Schwester und mich eine absolute Horrorvorstellung. Wie uncool ist es mit den Eltern durch den Wald zu joggen, und später schauen sich das auch noch all unsere Freunde von der Couch aus an. Zu solchen Zeiten wünschten wir uns einfach einen normalen, langweiligen Vater!

Andererseits hat mich während meiner Kindheit Papas sportlicher Ehrgeiz auch schon gepackt, beispielsweise hatte ich mir in den Kopf gesetzt mit 9 Jahren einen 20-Kilometer-Lauf zu laufen. Mit 1:55 lief ich dann als jüngste Teilnehmerin durchs Ziel, selbstverständlich in Begleitung meines Vaters.

Als er dann jedoch im Jahre 85 verkündete: „Ich fliege nach Hawaii, um am Ironman teilzunehmen“, haben meine Schwester und ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Die Schwimmbrille, das Rennrad und die gut eingelaufenen Schuhe wurden gepackt. Papa ist total verrückt, hatten wir unter uns beschlossen! Zu der Zeit war man noch nicht in der Lage über www.Ironmanlive.com das Rennen zu verfolgen, somit haben wir am Wettkampftag gespannt am Telefon gesessen und auf den Anruf gewartet, ob er gefinisht hat. Der Anruf kam, und der Knoten in unserem Magen hatte sich binnen Sekunden aufgelöst. Und nicht nur die Familie war euphorisch, auch der gesamte Laufclub stand am Tage der Rückkehr unerwartet vor der Tür um eine Feier zu Ehren des wiederkehrenden „Ironmans“ zu feiern. Mein Vater strahlte wie ich es selten vorher gesehen hatte und meiner Mutter stand das Wort Erleichterung auf der Stirn geschrieben.

Ich musste mir eingestehen, dass ich in diesem Moment doch wahnsinnig stolz war einen echten „Ironman“ als Vater zu haben, der großen Wert auf „Außergewöhnliches“ legt. Carmen Himmerich



Einige persönliche Anmerkungen zur Vitrineneröffnung im Deutschen Sport- und Olympiamuseum Köln:

Vorab: Mein Dank für dieses heutige Ereignis gebührt Herrn Dr. Wacker und sein Team vom Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln, den teilnehmenden Freunden und den Medienvertretern.

Diese Auszeichnung betrachte ich als eine große Ehre für mich, für mein individuelles Umfeld und auch für den gesamten Triathlonsport. Damit meine ich:

  • Meine liebe Frau Sieglinde, die alle Aktivitäten unterstützt und mir den Rücken frei hält, ebenso die Töchter, Nachbarn und Freunde.
  • Der Meyer-&-Meyer-Verlag, mit dem ich immer offen und konstruktiv zusammengearbeitet habe. Ohne den Verlag keine Bücher, ohne Bücher …….
  • Die aktiven Triathleten. Mit wem will man sich sonst messen?
  • Die Organisatoren von Triathlonveranstaltungen
Für diesen Personenkreis möchte ich diese Auszeichnung sehen. Und das ist nun mal die gesamte Triathlonbewegung.

Wobei ich mich persönlich schon als Triebfeder in diesem System einordne.

Meine Intentionen seit nunmehr fast 25 Jahren sind folgende:
a) Menschen für eine vielseitige Bewegung zu motivieren.
b) Ratgeber und Trainingsbegleiter für Triathleten zu sein; mit ganzheitlichem Ansatz.
c) Den „Finisher“-Gedanken und eine sportliche Einstellung zu vermitteln.

Da ich ein enormes positives Feedback (bei Wettbewerben, durch Zuschriften) von den Athleten erhalte, fühle ich mich in meiner Zielrichtung voll und ganz bestätigt.

Zwei Anmerkung noch:

Bei meiner Ehrung, die wohl für eine erfolgreiche Triathlonzeit steht, geht es, wie bereits gesagt, um Erfolg, weniger um den Sieg.

Für mich ist siegreich nicht gleich auch erfolgreich!
Erfolgreich ist mehr als siegreich!
Erfolgreich ist umfassender, ganzheitlich zu betrachten.

Erfolgreich ist jeder Athlet, der seinen Sport mit Spaß ausübt, sich auf Wettbewerbe gut vorbereitet und dabei sein individuelles Umfeld integriert, nicht ruiniert! (Was nützt mir im Sport der Sieg, wenn ich meinen Beruf, meine Familie gleichzeitig ruiniere?)

Bei einem Triathlon mit 1.000 Teilnehmern kann nur einer siegreich sein, eben derjenige, der als erster über die Ziellinie läuft. Erfolgreich kann aber für mich jeder sein, auch der letzte Teilnehmer eines Triathlons, wenn er sich gut vorbereitet hat und zudem noch mit Spaß finisht.

Ein Wort noch zum „Finisher“-Gedanken. Ich halte diese Idee, diese Vision, die Bewusstbarmachung des „finishen“ für das größte Verdienst der Triathlonbewegung. Es muss im Sport nicht immer „schneller, weiter, höher“ heißen!

Vielen Dank an alle heutigen Teilnehmer und an alle Triathleten. Ich hoffe, dass ich der großen Ehre gerecht werde. DANKE! Hermann Aschwer



Die Anschrift des Museums:
Deutsches Sport- & Olympia-Museum in Köln
Rheinauhafen 1
50678 Köln

 
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