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Hermann Aschwer
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Marathonlauf - Eckpfeiler für Mittel- und Ironman-Distanzen Drucken E-Mail
Tipps und Leseproben - Training, Tipps und Grundlagen

Leseprobe aus "Triathlontraining für Master"

Das Laufen stellt für die meisten Triathleten die schwierigste Disziplin dar, vor allem für diejenigen Athleten, die aus anderen Ausdauersportarten (Schwimmen, Rad fahren) zum Triathlon gewechselt sind. Aber auch für die Triathleten, deren sportliche Herkunft die Laufszene war, gibt es eine Reihe von Fakten, die das Laufen im Triathlon vom reinen Laufen unterscheidet. Dies gilt insbesondere für den Ironman-Triathlon.

Das Laufen stellt für die meisten Triathleten die schwierigste Disziplin dar, vor allem für diejenigen Athleten, die aus anderen Ausdauersportarten (Schwimmen, Rad fahren) zum Triathlon gewechselt sind. Aber auch für die Triathleten, deren sportliche Herkunft die Laufszene war, gibt es eine Reihe von Fakten, die das Laufen im Triathlon vom reinen Laufen unterscheidet. Dies gilt insbesondere für den Ironman-Triathlon.

Ich möchte nachfolgend unterscheiden zwischen einem Laufmarathon und einem Ironman-Marathon.

Unterschiede zwischen einem Laufmarathon und einem Ironman-Marathon.

Laufmarathon Ironman-Marathon
Der Start erfolgt in ausgeruhtem Zustand. Der Start erfolgt nach 3,8 km Schwimmen und dem 180 km langen Radfahren in stark ermüdetem Zustand. Dies gilt sowohl physisch (körperlich) als auch psychisch.
Witterungsbedingungen sind über den absehbaren Wettbewerbszeitraum von drei oder vier Stunden gut einzuschätzen. Anpassung an sich verändernde Witterungsverhältnisse ist nur bedingt möglich, da der Ironman in der Früh um 7 Uhr beginnt, das Laufen jedoch erst in den Mittag- und Nachmittagsstunden beginnt und abends oft erst bei Dunkelheit beendet wird.
Durch entsprechendes Einlaufen findet der Läufer sofort zu seinem Laufrhythmus. Die Umstellung von der langen Radfahrt zum Laufen erschwert das Finden des richtigen Laufrhythmus.
Die Planung des Lauftempos ist relativ exakt möglich, auch unter Berücksichtigung der herrschenden Witterungsbedingungen. Die Planung des Lauftempos ist auf Grund der Vorbelastungen nur bedingt möglich.
Es kann mit einer vorgegebenen Pulsrate jenseits der 3 km-Marke gelaufen werden. Bereits zu Beginn des Laufens ist nicht nur die Pulsrate, sondern auch die Vorbelastung des Stütz- und Bewegungsapparats sowie der Muskulatur mit zu berücksichtigen
Körpersignale deuten sich erst im späteren Verlauf des Laufmarathons an. In der Regel geschieht dies im letzten Drittel des Laufs. Die Vorbelastungen erfordern einen feinfühligen Übergang vom Radfahren zum Laufen und ein frühzeitiges Beachten von Körpersignalen.
Die Verpflegungsaufnahme ist exakt planbar. Die Verpflegungsaufnahme muss deutlich umfangreicher ausfallen.
Der optimale Laufschuh kann leichter ausfallen. Die andersartige Beanspruchung der Muskulatur beim Radfahren hat Auswirkungen auf die Lauftechnik. Diese Tatsache erfordert einen stabileren Laufschuh.
Ein Ausstieg beim Lauf ermöglicht innerhalb kurzer Zeit einen Neustart, um so das Negativerlebnis zu kompensieren. Die psychische Belastung wird durch die lange Wettbewerbsdauer höher, daher ist die mentale Einstellung noch wichtiger als beim Laufmarathon. Ein Ausstieg kann langfristige Frustrationen auslösen, da die Möglichkeit der Wiederholung oft ein Jahr auf sich warten lässt. Eine schwache Laufleistung - man wird von vielen Athleten überholt - kann demoralisierend, zermürbend wirken und daher leicht zum Ausstieg führen.

Aus den vorgenannten Gründen ist gerade das Lauftraining in Bezug auf den Ironman von eminenter Bedeutung. Um auch die psychische Barriere Marathon zu beseitigen, kann ich nur jedem Ironman-Aspiranten dringend empfehlen, einen Marathonlauf in der Vorbereitungszeit zu bestreiten. Selbstverständlich kommt auch ein Athlet, der die Mitteldistanz bestreiten möchte, mit einem vorher absolvierten Marathonlauf risikoärmer über die Runden.

 
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© 2018 Hermann Aschwer
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