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Hermann Aschwer
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Herzlich willkommen auf meiner neuen Homepage. Hier gibt es alles wichtige über mich sowie meine Triathlon-Bücher zu lesen. Viel Spaß beim Surfen. Euer Hermann
 
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Minimalausstattung für Einsteiger Drucken E-Mail

Jeder Hobbysportler, der vornehmlich in den Sommermonaten eine Reihe von Freibadbesuchen oder häufiger einen Badesee aufsucht, befindet sich im Besitz einer entsprechenden Schwimmausrüstung. Neben einer Badehose gehört eben eine Schwimmbrille und eine Badekappe dazu. Mit diesen Utensilien sind Sie auch für einen Triathlon bei entsprechend sommerlichen Wassertemperaturen von rund 20 Grad vollständig ausgerüstet.

Zur zweiten Disziplin, dem Radfahren, gehören eben ein funktionsfähiges Fahrrad und ein Fahrradhelm. Um einen Triathlon bestreiten zu können ist nicht unbedingt ein Rennrad erforderlich. Ein sog. Straßenrenner, aber auch ein Hollandrad kann auf einer ebenen Radstrecke ausreichend sein.

Christoph Mauch. Foto Stefan Schwenke
Ein Helm ist Pflicht beim Radfahren. Foto Stefan Schwenke
Lediglich der Radhelm ist ein Pflichtobjekt, selbst bei einem Jedermanntriathlon. Dieses ist gut so. Kann uns doch ein Radhelm von 30 – 40 € sowohl beim normalen Radtraining als auch beim Wettkampf bei einem Radsturz vor schweren Kopfverletzungen schützen. Noch ist der Radhelm in Europa nicht zum Pflichtobjekt geworden wie beispielsweise in Australien. Ich denke, dies ist auch bei uns nur noch eine Frage der Zeit.

Zur minimalen Laufausrüstung gehört eigentlich nur ein Gegenstand, ein Paar gute Laufschuhe. Dabei liegt die Betonung wirklich auf „GUTE“. Daneben ist bei hochsommerlichen Temperaturen eine Laufmütze zum Schutz vor allzu intensiver Sonnenbestrahlung erforderlich. Alle weiteren Teile einer Laufbekleidung wie Laufhemd, Laufhose und Strümpfe sind wirklich zweitrangig.

Also, auch bei geringen sportlichen Ambitionen sollten gute Laufschuhe nicht von einem Krabbeltisch einer Kaufhauskette stammen, sondern aus einem Fachgeschäft. Hier können Sie eine fachliche Beratung erwarten. Damit ist nicht unbedingt auch ein Kaufpreis von mehr als 100 € verbunden. Wer sich ein wenig umschaut und mit einem Auslaufmodell zufrieden ist, welches absolut nicht schlechter sein muss als ein neues Modell, spart oft die Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises ein.

Warum ist der Laufschuh so wichtig, ja das wichtigste Ausstattungsstück eines Triathleten? Erstens ist unser Bewegungsapparat nicht so anpassungsfähig wie unser Herz-Kreislaufsystem und zweitens ist die mechanische Belastung selbst bei einem leichtgewichtigen Athleten außerordentlich hoch.

Ein guter Schuh beugt Überlastungsschäden

  • wie Knickfuß,
  • Überlastung der Knie- und Hüftgelenke,
  • Verhärtung der Waden,
  • Rückenbeschwerden,
  • Muskelbeschwerden u.a.
vor.

Daher muss der richtige Laufschuh stoßdämpfend, führend und stützend wirken. Beim Neukauf sollten Sie deshalb unbedingt auf folgende Punkte achten:

  • Da das meiste Gewicht des Läufers normalerweise auf der Ferse landet, erfordert dies eine feste Ferse und eine gute Dämpfung.
  • Der Fersenrand muss weich gearbeitet sein, damit keine Achillessehenprobleme auftreten.
  • Das Laufschuhoberteil erfordert ein gutes Anliegen, ohne jedoch eine Beengung darzustellen. Aus diesem Grund produzieren die meisten Herstellern unterschiedliche Schuhweiten.
  • Im vorderen Schuhbereich muss genügend Platz für die Zehen sein. Dieser ist vorhanden, wenn der Spielraum zwischen Schuhkappen und Zehen 1-1,5 cm beträgt.
  • Beachten Sie, dass die Schuhgrößen von Hersteller zu Hersteller sehr verschieden ausfallen können. So trage ich z.B. Schuhgrößen von 13 bis zu 14 1/2.
  • Generell kann ein Wettkampfschuh leichter sein als ein Trainingsschuh, da die Wettkampfumfänge wesentlich niedriger sind als die gelaufenen Trainingskilometer.
  • Zu berücksichtigen ist, ob die Laufschuhe überwiegend im Gelände oder auf der Straße genutzt werden.

Weiterhin ist der orthopädische Aspekt zu berücksichtigen. Hier wird unterschieden nach „Pronations-Problemen“ und „Supinations-Problemen“. Die Gruppe der Läufer ohne Probleme ist deutlich kleiner als diejenigen mit Problemen.

Viele Athleten neigen zur „Pronation“. Es ist dies das Einknicken im Sprunggelenk nach innen. Diese Schwierigkeiten werden durch eine entsprechend härtere Dämpfung im Sohleninnenbereich ausgeglichen. Ein weiterer Teil der Läufer neigt zur „Supination“. Das hierbei vorliegende Einknicken im Sprunggelenk nach außen wird durch eine entsprechend härtere Dämpfung im Sohlenaußenbereich ausgeglichen. Häufig sind O-Beine, lockere Bänder im Knöchelbereich oder ein Hohlspreizfuß die Ursache hierfür.

Laufschuh - Foto: Toto
Ein guter Laufschuh schützt vor Überlastungsschäden - Foto: Toto
Ob ein Läufer zu den „Pronierern“ oder zu den „Supinierern“ zählt, ist entweder an seinen abgelaufenen Schuhen oder mittels einer Laufbandanalyse leicht zu ermitteln. Daher sollten Sie beim Schuhkauf die ausgedienten Treter bei sich führen und unbedingt fachliche Beratung in Anspruch nehmen.

Aus den aufgeführten Problemkreisen wird ersichtlich, dass es den optimalen Universalschuh nicht gibt. Dies erfordert von Athleten das Tragen von unterschiedlichen Laufmodellen. Als Empfehlung gilt hier: Mindestens 2 Paar Laufschuhe im Wechsel tragen.

Wie lange halten Laufschuhe heute?

Da die Haltbarkeit nicht vom Alter der Schuhe, sondern nur von der Belastung abhängig ist, geben die gelaufenen Kilometer hierfür ein Maß an. Der Laufexperte Carl-Jürgen Diem beziffert die Gebrauchttauglichkeit der heutigen Laufschuhe nur noch mit 1000 bis 1500 Kilometer.

 
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