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Hermann Aschwer
Triathlon-Bücher

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Herzlich willkommen auf meiner neuen Homepage. Hier gibt es alles wichtige über mich sowie meine Triathlon-Bücher zu lesen. Viel Spaß beim Surfen. Euer Hermann
 
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Partnerfreundlich trainieren Drucken E-Mail

Für jeden berufstätigen Triathleten, davon gehe ich bei meinen realistischen Trainingsempfehlungen jeweils aus, hängt der Erfolg oder Misserfolg beim Triathlon davon ab, inwieweit es mir gelingt, mein insgesamt umfangreiches Training in den Alltag zu integrieren. Und zwar so, dass sich der zeitliche Aufwand vertreten lässt. Lange Anfahrtswege zum Training erschweren die Bedingungen enorm. Dagegen sollte jeder Athlet in seinem Umfeld eingehend überprüfen, ob er nicht eine oder mehrere der folgenden Möglichkeiten nutzen kann:

  • Täglich mit dem Rad zum Dienst fahren, nachmittags liefern Umwege die entsprechend gewünschte Trainingsfahrt.
  • Vor Dienstantritt eine Schwimmhalle aufsuchen.
  • In der Mittagspause schwimmen oder laufen.
  • An einigen Tagen zum Dienst laufen.
  • Bei Bekannten- oder Verwandtenbesuchen die Familie mit dem PKW fahren lassen und selbst den Weg mit dem Rad zurücklegen.
  • Einen Weg zum Dienst mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Mitfahrgelegenheit nutzen, Rückweg laufen.
  • Während einer Laufeinheit von einem oder mehreren Familienmitgliedern auf dem Rad begleiten lassen.
  • Im Urlaub morgens früh von 7 bis 9 das Radfahren trainieren, dann herrscht noch kein Verkehr, die Temperaturen sind angenehm und man hat den ganzen freien Tag vor sich.
  • Beim Schwimmen im See sich von einem Familienmitglied im Boot begleiten lassen.
  • Gemeinsame Besuche im Freibad.

Schwimmer im Sonnenaufgang. Foto: Stefan Schwenke
Wer partnerfreundlich trainiert, steht auch schon mal eine Stunde eher auf. Foto: Stefan Schwenke
Es gibt also eine ganze Reihe von Möglichkeiten sein Training so an- und einzuordnen, dass es z.B. für eine Familie kaum belastend ist. Allerdings muss man schon mal die ein oder andere Stunde früher als normal aufstehen. Vor allem im Urlaub fällt mir dieses ebenfalls nicht leicht. Andererseits sind es für mich herrliche Stunden im Sommerurlaub, wenn ich an jedem zweiten oder dritten Morgen um 7:15 Uhr auf meinem Rad sitze und 50 bis 60 km kurbeln kann. Kaum ein Mensch bewegt sich um diese Zeit auf den Straßen und die angenehmen Temperaturen ersparen mir das Fahren in der Hitze und vor allem auf den vollen Straßen. Zudem ein Training das ungemein den Fettstoffwechsel trainiert, da ich nur mit einer Banane und meinem Getränken (Brottrunk-Apfelsaftgemisch) auf Tour gehe.

Neben dieser geschickten Trainingsgestaltung halte ich das Einbeziehen der Familie-Freundin-Freund in den Sport für eine ganz entscheidende Angelegenheit. Wenn die Freundin, der Freund, die Lebensgefährtin oder die Familie den Sport nicht nur missmutig hinnimmt, sondern auch noch aktiv unterstützt, so kann das nur unserer sportlichen Entwicklung förderlich sein. Als Gegenleistung sollten wir gemeinsam mit unseren Partnern die oft reizvollen Reisen, Kurzurlaube und langen Wochenenden antreten. Dabei muss es ja nicht ausschließlich um den Triathlon gehen. Mit ein wenig Fantasie lässt sich dieser partnerfreundliche Triathlonkatalog noch erweitern.

Aus: Hermann Aschwer: Triathlontraining, vom Jedermann zum Ironman.

 
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