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Hermann Aschwer
Triathlon-Bücher

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Herzlich willkommen auf meiner neuen Homepage. Hier gibt es alles wichtige über mich sowie meine Triathlon-Bücher zu lesen. Viel Spaß beim Surfen. Euer Hermann
 
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„Bekannt wie ein bunter Hund“ Drucken E-Mail
Versmold, 5. Mai 2016. Hermann Aschwer ist Triathlon-Pionier in Deutschland. Mit seinen Büchern Trainer, Trainingsbegleiter und Motivator. Wie es dazu kam, und was den Triathlonsport für ihn so interessant macht, erzählt Hermann vor dem Versmolder Triathlon Christian Helmig vom Haller Kreisblatt. Hermann Aschwer gehört mit 69 Jahren am Sonntag zu den ältesten Startern beim 12. Versmolder Sparkassen-Triathlon. Der prominenteste ist er auf jeden Fall.

Haller Kreisblatt: Herr Aschwer, die Organisatoren des Versmolder Triathlons haben Sie als „Papst" Ihrer Sportart vorgestellt. Würden Sie sich selbst auch so bezeichnen?

Hermann Aschwer: Ich würde mich nicht so bezeichnen, aber ich kann mich auch kaum dagegen wehren. Ich bin jetzt 34, 35 Jahre in der Szene unterwegs und habe 21 Bücher in drei Sprachen über Triathlon geschrieben. Dadurch bin ich, ob in Deutschland oder im Ausland, überall bekannt wie ein bunter Hund.

Auf jeden Fall sind Sie ein Pionier des Triathlons in Deutschland. Wie kamen Sie zu dieser schweißtreibenden Sportart?

Aschwer: Ganz einfach – weil mir laufen allein zu langweilig wurde. Die Triathlonwelle schwappte Anfang der 80er-Jahre gerade aus den USA rüber, und weil ich sowieso jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin und ich als Ausdauertyp auch mit dem Schwimmen keine Probleme habe, hab ich mir gedacht: Das probierst du mal. Ich habe sofort Blut geleckt. Und ich bin heute noch nach wie vor fasziniert davon.

Was mögen Sie so besonders am Triathlon?

Aschwer: Die Abwechslung. Das Training wird nie langweilig, man erlebt immer wieder Neues. Wenn es im Sommer zu heiß ist, geht man eben mehr Schwimmen, wenn es kälter ist, steigt man aufs Rad. Und laufen kann man sowieso immer. Die vielseitige Bewegung kommt meiner Gesundheit offenbar auch sehr entgegen. Von den Leuten, mit denen ich vor 40, 50 Jahren angefangen habe zu laufen, schafft heute keiner mehr zehn Kilometer. Die haben alle ihre Wehwehchen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Bücher über Triathlon zu schreiben?

Aschwer: Eine Woche vor meinem ersten Ironman auf Hawaii, das war 1985, bin ich mit einem Verleger zusammengekommen. Der sagte zu mir: Daraus machen wir ein Buch. Ich habe dann einen Erlebnisbericht geschrieben, der offensichtlich die Szene sehr bewegt hat. Oft kam dann die Frage: Wie muss man für so einen Triathlon trainieren? Mein Verleger sagte wieder: „Damit müssen wir uns beschäftigen." Und auch das hab ich gemacht.

Welches ist Ihre Lieblingsdisziplin?

Aschwer: Ich komme vom Laufen, und das war auch immer meine stärkste Disziplin. Aber die Kombination macht’s. Für mich gehören alle drei fest zusammen.

Die meisten Ihrer Bestzeiten haben Sie mit über 40 Jahren erzielt. Sind ältere Triathleten die besseren Triathleten?

Aschwer: Alter ist relativ. Sicher kann man seinen Leistungszenit auch mit Mitte, Ende 30 erreichen, wenn man sechs, sieben Jahre vorher intensiv trainiert hat. Aber ich mache mir darüber gar nicht so viele Gedanken. Hauptsache es macht Spaß.

Nachdem es im April sehr kalt war, versprechen die Aussichten für Sonntag fast sommerliches Wetter. Was sind aus Ihrer Sicht die idealen Bedingungen für einen Triathlonwettkampf?

Aschwer: 23 bis 25 im Wasser und das Gleiche als Außentemperatur wünscht sich jeder Triathlet. Aber wir treiben eben eine Outdoorsportart, und da muss man mit allem zurechtkommen. Wenn es richtig kühl ist, nehme ich mir immer die Zeit und ziehe mich bei den Wechseln komplett um. Und wenn es zehn Minuten dauert. Die Gesundheit steht an oberster Stelle.

Sie haben als Triathlet schon fast die ganze Welt bereist. Was erwarten Sie von der Veranstaltung in Versmold?

Aschwer: Ich war schon öfter dort. Generell mag ich diese kleinen familiären Veranstaltungen genauso gerne wie die großen Ironmans. Die Strecke ist zwar flach und dürfte nach meinem Geschmack gerne ein paar Berge haben, aber die Gegend rund um Versmold ist wunderschön.


Zur Person Hermann Aschwer, Doktor der Pädagogik, ist 69 Jahre alt und seit seit 1983 Triathlet. In mehr als 300 Triathlon- und mehr als 400 Laufwettbewerben hat er weltweit gefinisht. Auch als Fachbuch-Autor hat er sich in der Szene einen Namen gemacht. Für viele Triathleten seit Erscheinen seines ersten Buches »Mein Abenteuer Hawaii-Triathlon« aus dem Jahre 1986 Trainer, Trainingsbegleiter und Motivator geworden. Inzwischen erobern einige seiner Bücher, veröffentlicht unter dem Pseudonym Henry Ash, in englischer Übersetzung den amerikanischen Markt. Im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln ist Aschwer, der in Versmold für Tri-As Hamm auf der Kurzdistanz startet, seit 2007 eine Vitrine gewidmet.

 
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