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Grundlagen und Tipps
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Triathlon ist weit mehr als die Summe aus Schwimmen, Rad fahren und Laufen.
Zum einen sind es die Übergänge zwischen den Disziplinen oder die Wechsel, zum anderen heißt es ein Gespür oder Gefühl für die Frage zu entwickeln: „Wie weit darf ich mich in den einzelnen Ausdauersportarten belasten“, damit ich meine individuellen Möglichkeiten voll ausschöpfen kann.
Beginnen möchte ich mit dem zweiten Punkt. Genau die hier aufgeworfene Frage nach dem richtigen Gespür oder Gefühl für die richtige Intensität bei den drei so unterschiedlichen Ausdauersportarten ist es, die einen großen Anteil an der so viel zitierten –Faszination Triathlon – ausmacht. Dieses muss man im Training erlernen und lässt sich über einen längeren Zeitraum gesehen sehr wohl erlernen. |
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Jeder Hobbysportler, der vornehmlich in den Sommermonaten eine Reihe von Freibadbesuchen oder häufiger einen Badesee aufsucht, befindet sich im Besitz einer entsprechenden Schwimmausrüstung. Neben einer Badehose gehört eben eine Schwimmbrille und eine Badekappe dazu. Mit diesen Utensilien sind Sie auch für einen Triathlon bei entsprechend sommerlichen Wassertemperaturen von rund 20 Grad vollständig ausgerüstet.
Zur zweiten Disziplin, dem Radfahren, gehören eben ein funktionsfähiges Fahrrad und ein Fahrradhelm. Um einen Triathlon bestreiten zu können ist nicht unbedingt ein Rennrad erforderlich. Ein sog. Straßenrenner, aber auch ein Hollandrad kann auf einer ebenen Radstrecke ausreichend sein. |
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Hilfreich für jedes Schwimmtraining ist das Tragen einer dichten und nicht beschlagenen Schwimmbrille. Unser Schwimmtraining besteht nicht aus einem Dauerschwimmen von 20 oder 30 Minuten, sondern aus Schwimmphasen und kurzen Pausen an den Beckenenden. Die Pausen von 15-30 Sekunden dienen der kurzen Erholung und der Überprüfung der Schwimmtechnik. Wer z.B. 500 m schwimmt, kann sich diese aufteilen in: 4 x 50 m, je 20 Sek. Pause + 2 x 100 m, je 30 Sek. Pause + 2 x 50 m. Es kommt für Einsteiger keinesfalls auf die Geschwindigkeit an. Angesagt ist ruhiges Schwimmen mit einer gleichmäßigen Atmung. Wer Spaß daran findet, kann versuchen z.B. über 2 x 100 m je eine Bahn ganz locker und die darauffolgende Bahn zügig zu schwimmen. Dies gilt sowohl für die Brustschwimmer als auch für diejenigen, die die Kraultechnik bereits beherrschen. |
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Das Radfahren nimmt bei jeder Triathlondistanz den größten Teil der Gesamtzeit in Anspruch. Gleiches gilt für das regelmäßig durchzuführende Radtraining. Daher sollte sich jeder fragen: "Gibt es für mich Gelegenheiten einen Teil meines zeitraubenden Radtrainings auf dem täglichen Weg zur Arbeitsstelle zu vollziehen"? Nachmittags oder abends kann man den Heimweg beliebig verlängern und somit einiges an Zeit gewinnen. Beim Rad fahren wird der größte Teil des Körpergewichtes vom Gesäß getragen. Dadurch ist die Belastung des Halte- und Stützapparates gering. Gerade das Radfahren eignet sich wie keine andere Sportart zum Training des Fettstoffwechsels. Dieses erfordert jedoch eine Zeitdauer von mindestens 1,5 Stunden und einer geringen Belastung. |
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Für einen wenig sportlichen Menschen, der sich jedoch als Ziel die erfolgreiche Teilnahme an einem Jedermann-Triathlon in einigen Monaten gesetzt hat, ist das Laufen normalerweise die schwerste der drei Triathlondisziplinen. Leichter fällt es einem, wenn man sich an seine Kindheit und Jugendzeit erinnert.
Damals bedeutete eine Viertelstunde Laufen überhaupt keine Schwierigkeit. Im Sommer wurde bei schönem und auch weniger schönem Wetter stundenlang draußen herumgetollt, ohne besondere Anstrengung. Mit dem Fahrrad sechs oder gar zehn Kilometer zum nächsten See, zur nächsten Badeanstalt war eine Selbstverständlichkeit. Fangenspielen und andere unterhaltsame Übungen im Wasser waren ebenso wenig ein Problem wie das dazugehörige Fußball- oder Volleyballspiel im Anschluss an das kühle Nass.
Mit spielerischer Leichtigkeit haben wir als Kinder, ohne davon zu sprechen, einen Triathlon absolviert, und das gleiche mehrfach innerhalb einer Woche. |
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Für jeden berufstätigen Triathleten, davon gehe ich bei meinen realistischen Trainingsempfehlungen jeweils aus, hängt der Erfolg oder Misserfolg beim Triathlon davon ab, inwieweit es mir gelingt, mein insgesamt umfangreiches Training in den Alltag zu integrieren. Und zwar so, dass sich der zeitliche Aufwand vertreten lässt. Lange Anfahrtswege zum Training erschweren die Bedingungen enorm. Dagegen sollte jeder Athlet in seinem Umfeld eingehend überprüfen, ob er nicht eine oder mehrere der folgenden Möglichkeiten nutzen kann: |
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Die Grundvoraussetzung für die Aufnahme oder Durchführung eines Ausdauertrainings sind Gesundheit und Kenntnisse über die momentane Leistungsfähigkeit. Deshalb sollte jeder der bereits das 35. Lebensjahr überschritten hat oder der jahrelang körperlich passiv war, sich vor Aufnahme des Ausdauertrainings sportärztlich untersuchen lassen. In der sportmedizinischen Praxis haben sich vor allem Untersuchungen auf dem Laufband und dem Fahrradergometer durchgesetzt.
Von den verschiedenen Praxistest, die jeder ohne größere Schwierigkeiten selbst durchführen kann, hat sich der sogenannte „Cooper-Test“ bewährt. |
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Nach Schaffung der Grundlagenausdauer in den ersten Monaten des Jahres bietet die Zeit um Ende April die Gelegenheit, das Gelernte umzusetzen. Für Kurztriathleten kann ein Halbmarathonlauf über 21,1 km reizvoll und sinnvoll sein. Bis zum Saisonbeginn im Juni hat dann jeder noch ausreichend Zeit, sich davon zu erholen. Mental bringt solch ein Lauf eine ganze Menge, da man sich ja bereits selbst vor der Saison bewiesen hat, dass ausreichendes Stehvermögen vorhanden ist. Vorausgesetzt, der Lauf wurde richtig eingeteilt und erfolgreich beendet. |
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Leseprobe aus "Triathlontraining für Master" Das Laufen stellt für die meisten Triathleten die schwierigste Disziplin dar, vor allem für diejenigen Athleten, die aus anderen Ausdauersportarten (Schwimmen, Rad fahren) zum Triathlon gewechselt sind. Aber auch für die Triathleten, deren sportliche Herkunft die Laufszene war, gibt es eine Reihe von Fakten, die das Laufen im Triathlon vom reinen Laufen unterscheidet.
Dies gilt insbesondere für den Ironman-Triathlon. |
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Leseprobe aus "Triathlontraining für Master"
Endlich ist es so weit. Der große Tag. Der lang herbeigesehnte Tag. Der Tag, für den man lange geplant, trainiert und sich bestens vorbereitet hat. Es wird für alle Athleten ein merkwürdiger Tag. Ein Tag, den man wahrscheinlich nicht hundertfach erlebt, sondern nur ein, zwei oder auch drei Mal in einem Sportlerjahr. |
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